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8. Oktober 2010: Druck machen. Für gerechte Politik. Gegen Soziale Kälte.

Zusammen mit dem Sozialverband Deutschland (SoVD) rufen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und alle Einzelgewerkschaften dazu auf, am 6. November in Hannover für gerechte Politik und gegen soziale Kälte Druck zu machen. Der Aktionstag bildet den Höhepunkt zahlreicher Aktionen in Städten und Betrieben, die in den kommenden Wochen stattfinden werden. Die hannoversche Bundestagsabgeordnete Edelgard Bulmahn unterstützt diesen Aufruf ausdrücklich.

Der Protest richtet sich gegen das unsoziale Kürzungspaket der schwarz-gelben Bundesregierung und dessen fatale Folgen für die Bürgerinnen und Bürger. Die Politik der Bundesregierung ist von einer unerträglichen Klientelpolitik geprägt. Während die Verursacher der Finanz- und Wirtschaftskrise verschont werden, zahlen Arbeitslose, Beschäftigte und Rentner die Zeche für Misswirtschaft und falsche politische Entscheidungen.

DGB und SoVD fordern u.a.:

  • Faire Arbeits- und Leistungsbedingungen Bedingungen für Leiharbeitsbeschäftigte und einen Mindestlohn von 8,50 Euro
  • Eine Rente die vor Armut schützt,
  • Ein Ende der Zwei-Klassen-Medizin und die Abkehr von der Kopfpauschale,
  • Mehr Förderung und höhere Regelsätze für Arbeitslose und Hartz VI-Empfänger,
  • Gute Ausbildungsbedingungen für die junge Generation,
  • Den Ausstieg aus der Atomenergie und lehnen die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken strikt ab.

Redner der Kundgebung sind Michael Sommer (DGB-Bundesvorsitzender), Adolf Bauer (Präsident des Sozialverbandes Deutschland), Hartmut Meine (Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen Anhalt) sowie Siegfried Sauer (Landesbezirksleiter ver.di Niedersachsen – Bremen).

10-11-06 Flyer DGB Demo

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