Bündnis "Bunt statt Braun" setzt Zeichen für ein weltoffenes Hannover

Bunt Statt Braun Pegida 3
 
 

Fast 20.000 Hannoveranerinnen und Hannoveraner sind am Montag, dem 12. Januar auf die Straße gegangen, um unter dem Motto "Bunt statt Braun" ein Zeichen gegen die sogenannten Pegida-Demonstrationen zu setzen und um um die Opfer der Pariser Anschläge zu trauern. Unter den Teilnehmerinnen war auch die hannoversche Abgeordnete und Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Bulmahn, die auch zu den Demonstranten sprach.

 
Bunt Statt Braun Pegida 3
 

Edelgard Bulmahn spricht auf dem Georgsplatz in Hannover

"Ich bin sehr froh und beeindruckt darüber, dass so viele Menschen aus allen Teilen der Bevölkerung gekommen sind, um für eine solidarische und tolerante Gesellschaft einzustehen.", sagte Edelgard Bulmahn nach der Demonstration am hannoverschen Georgsplatz, auf dem 19.000 Bürgerinnen und Bürger zusammengekommen waren, um unter dem Motto "Bunt statt Braun" ein Zeichen gegen die sogenannten Pegida-Demonstrationen zu setzen und um um die Opfer der Pariser Anschläge zu trauern.

"Das zeigt: Wir lassen uns nicht spalten! Hannover steht für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben aller Menschen, egal welcher Religion oder Weltanschauung sie sich zugehörig fühlen.“, so Bulmahn weiter.

Im Anschluss an ein konfessionsübergreifendes Friedensgebet in und an der Marktkirche im Herzen Hannovers setzte sich der Demonstrationszug in Richtung Georgsplatz in Bewegung, wo mit einer Schweigeminute den Opfern der menschenverachtenden Anschläge von Paris gedacht wurde.

Neben dem hannoverschen Oberbürgermeister Stefan Schostok, Regionspräsident Hauke Jagau und Niedersachsens Ministerpräsidenten Stephan Weil sprachen auch Vertreter von Gewerkschaften und allen Konfessionen zu den TeilnehmerInnen.