"Zivile Krisenprävention – zentrales Element einer modernen sozialdemokratischen Friedenspolitik"

 

Edelgard Bulmahn
Foto: spdfraktion

 

Am Donnerstag, dem 20. Oktober 2016 fand in Berlin eine Konferenz der SPD-Bundestagsfraktion zum Thema "Zivile Krisenprävention – zentrales Element einer modernen sozialdemokratischen Friedenspolitik" statt. Nach einer Einführung von Außenminister Frank-Walter Steinmeier nahm auch Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Bulmahn an der Diskussion im SPD-Fraktionssaal im Reichstagsgebäude teil.

 
 

Foto: spdfraktion

Am Donnerstag, dem 20. Oktober 2016 fand in Berlin eine Konferenz der SPD-Bundestagsfraktion zum Thema "Zivile Krisenprävention – zentrales Element einer modernen sozialdemokratischen Friedenspolitik" statt. Nach einer Einführung von Außenminister Frank-Walter Steinmeier nahm auch Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Bulmahn an der Diskussion im SPD-Fraktionssaal im Reichstagsgebäude teil.

"Wie kann Frieden entstehen?" Um diese Frage drehte sich alles beim Panel "Konfliktbearbeitung und Krisenprävention in Mali" mit Loubna Benhayoune (MINUSMA), Dr. Amadou Keita (Juristische Fakultät Bamako, ehemaliger Richter am malischen Verfassungsgericht), Doulaye Konaté (Professor für Geschichte und Vorsitzender der Vereinigung malischer Historiker) und Edelgard Bulmahn.

 
 

Edelgard Bulmahn
Foto: spdfraktion

Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Bulmahn, die auch Mitglied im Unterausschuss "Zivile Krisenprävention" ist, betonte ausdrücklich, dass zivile Maßnahmen essentiell für die Herstellung eines nachhaltigen Friedens sind. "Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte haben uns gezeigt, dass rein militärische Interventionen nie erfolgreich waren, sondern immer von zivilen Maßnahmen flankiert werden müssen. Man spricht in diesem Sinne auch von einem gesamtheitlichen Ansatz." Des Weiteren hob Bulmahn die Notwendigkeit politischer Teilhabe sowie von Berufsperspektiven und Bildung für die Aussicht auf einen stabilen Frieden hervor. Abschließend stellte die Bundestagsvizepräsidentin heraus, dass "der Friedensprozess in Mali nur von den Maliern selbst ausgehen kann."