Ein erfolgreicher Weg zurück in den Arbeitsmarkt

Edelgard Bulmahn bei Pro Beruf
 

Die Bundestagsabgeordnete und Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses des Bundestags Edelgard Bulmahn besucht Pro Beruf im Haus der Jugend. Seit September 2008 wird das Ausbildungsrestaurant im Café Nanas im Haus der Jugend durch die Pro Beruf GmbH betrieben und ist als neuer Lernort in das Qualifizierungs- und Ausbildungskonzept von Pro Beruf im Bereich Gastronomie fester Bestandteil. Die Einrichtung erfreut sich bereits nach kürzester Zeit großer Beliebtheit und ist mittags stets voll besetzt.

Pro Beruf bietet arbeitslosen oder von Arbeitslosigkeit bedrohten Jugendlichen und jungen Erwachsenen Plätze in verschiedenen Förder- und Ausbildungsmaßnahmen an. Hinzu kommen Beratungsangebote im Übergang von der Schule zum Beruf.

In ungezwungener Atmosphäre bei Kaffee und selbstgemachtem Kuchen schilderten die Jugendlichen der ehemaligen Bildungsministerin Edelgard Bulmahn und dem Aufsichtsratsvorsitzenden von Pro Beruf Professor Rolf Wernstedt wie sie die schwierige Situation ihres Schulabbruchs erlebten, wie ihnen die Mitarbeiter von Pro Beruf geholfen haben sich wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern und wie sie sich ihr Leben in Zukunft vorstellen. Edelgard Bulmahn lobte das Engagement von Pro Beruf im Förder- und Ausbildungssektor, das hier eine Vorbildfunktion erfülle. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten dürfe die berufliche Aus- und Weiterbildung nicht zu kurz kommen.

Auf die Frage Bulmahns nach den Wünschen an die Politik war denn auch die übereinstimmende Forderung der Jugendlichen nach mehr Zeit der Lehrer auf einzelne Schüler und ihre Probleme einzugehen. Außerdem forderten sie kleinere Klassen und ein insgesamt flexibles Unterrichtssystem wie es beispielsweise in den Skandinavischen Ländern praktiziert wird. Kernpunkt dieses Modells ist die Möglichkeit der besseren individuellen Förderung der betroffenen Schüler in einer Phase der Desorientierung und Unsicherheit. Auch waren sich alle Jugendlichen von Pro Beruf einig, dass sie das Verhalten während ihrer Schulzeit aus heutiger Sicht bereuen. Als Anregung und Aufforderung an die Schulen schlugen sie daher vor, mit ehemaligen Betroffenen auf Info-Reisen durch die Schulen zu gehen, um den Schülern den Ernst der Lage auch wirklich deutlich zu machen.

Edelgard Bulmahn bei Pro Beruf
Edelgard Bulmahn besucht Pro Beruf im Haus der Jugend, Hannover
Foto: Thomas Langreder

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