Warum mir Gute Arbeit wichtig ist.

Ausbildung

Foto: Deutscher Bundestag / Anke Jacob

„Gute Arbeit als sozialdemokratisches Leitbild“

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1, GG). Dieser Grundsatz muss auch für Arbeit gelten. Die Sozialdemokratie steht für faire und gute Arbeitsbedingungen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Arbeits- und Gesundheitsschutz und Schutz vor Diskriminierung und sexueller Belästigung.

Die SPD steht für gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit und für Lohnsteigerungen, die sich an der Produktivität orientieren.

Gute Arbeit bedeutet, dass alle Menschen Arbeit haben sollen. Unser Ziel ist die Vollbeschäftigung. Dies ist nur möglich, wenn die Rahmenbedingungen stimmen: Eine gute Bildung und Ausbildung für jeden, eine nachhaltige Wirtschaftspolitik und die Stärkung von Arbeitnehmerrechten. Ein gesetzlicher Mindestlohn, die Stärkung der Mitbestimmung gehören ebenso dazu wie der Kündigungsschutz und gleicher Lohn für gleiche Arbeit bei Leiharbeit. Das ist die Voraussetzung für gute Arbeit und damit auch für innovative Produkte und Dienstleistungen, auf die wir heute angewiesen sind. Dafür brauchen wir einen unterstützenden Arbeitsmarkt.

Unsere Grundforderung bleibt: Wer Vollzeit arbeitet, der muss auch von seiner Arbeit leben können.

Und nicht zuletzt ist gute Arbeit nur dann sinnvoll, wenn sie geschützt ist. Daher kämpfen wir weiterhin für starke Arbeitnehmerrechte und halten am Kündigungsschutz fest.

„Erfolge müssen neu erkämpft werden“

Sozialdemokratie, Gewerkschaften und soziale Bewegungen haben nach dem zweiten Weltkrieg große Fortschritte errungen. Menschen schafften den sozialen Aufstieg und der nachkommenden Generation sollte es einmal besser gehen: Ziel war es gute Bildung und gute Arbeitsplätze zu schaffen. Auch heute, in Zeiten, in denen der Abstand zwischen Arm und Reich immer größer wird, müssen wir für die Ziele kämpfen.
 

 

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